Tarifvertrag ngg nrw lohntabelle

Generell betonen die Arbeitgeberverbände, dass Tarifverträge nur angemessene Mindeststandards vorschreiben sollten. In dieser Hinsicht würden die Standards einerseits die leistungsschwachen Unternehmen nicht überfordern und andererseits zu leistungsschwachen Unternehmen führen, um zusätzliche Lohnvereinbarungen zu treffen. Repräsentative Daten, die eindeutig zwischen Bonussystemen, Bewertungssystemen und Gewinnbeteiligung unterscheiden können, gibt es nicht. So befasst sich eine empirische Analyse von Pannenberg und Spiess gemeinsam mit Bonuszahlungen und Gewinnbeteiligung. Sie zeigt, dass das mittlere Verhältnis des variablen Entgelts zum festen Grundlohn zwischen 1991 und 2000 zwischen 6 % und 8 % lag (siehe Tabelle 2). Die Studie basiert auf dem Sozio-oekommigen Panel (SOEP) und beschränkt sich auf Informationen über das Einkommen von Arbeitnehmern in Westdeutschland. Die Autoren fanden auch heraus, dass die durchschnittliche reale monatliche Höhe der Gewinnbeteiligung oder Bonus zeigte sowohl einen deutlichen Aufwärtstrend und erhebliche zyklische Variation. Im Gegensatz zum festen Grundlohn war die Standardabweichung des variablen Lohns größer als ihr Mittelwert. Darüber hinaus nahm die Standardabweichung zwischen 1991 und 2000 deutlich zu. Schließlich waren die Gesamtreallöhne für Arbeitnehmer, die von einer Gewinnbeteiligung (einschließlich variabler Löhne) profitieren, in jedem Jahr deutlich höher als für die Arbeitnehmer, die nicht unter ein Gewinnbeteiligungssystem fielen.

Im genossenschaftlichen Bankensektor haben Ver.di und der entsprechende Arbeitgeberverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (AVR) seit 2006 keine neue Lohnvereinbarung erzielt. Die Sozialpartner waren nicht in der Lage, ihre gegensätzlichen Positionen in Bezug auf den Anteil der Lohnanteile, der variieren kann, zu überwinden. Je nach Leistung der Unternehmen können die regelmäßigen jährlichen Bonuszahlungen in einigen Sektoren des verarbeitenden Gewerbes sowie im Sektor der Geschäftsbanken variieren (siehe Tabelle 4). In der Regel legen die Geschäftsführung und der Betriebsrat, falls vorhanden, die genaue Höhe des Jahresbonus ab. Besteht kein Betriebsrat, so ermöglichen die Tarifverträge Vergleiche mit einzelnen Arbeitnehmern oder alternative Formen der Arbeitnehmervertretung. Letztere wurden in vielen Unternehmen gegründet (DE0707049I). Die Verfügbarkeit von Daten über die Verwendung spezifischer Öffnungsklauseln ist begrenzt. Nach Angaben des IAB-Betriebspanels sind zwischen 44 % und 73 % (33 % und 47 % dieser produzierenden Unternehmen sowie 20% (27%) von den Banken und Versicherungen in West-(Ost-Deutschland, die von Öffnungsklauseln Gebrauch machen könnten, 2005 von ihrem Recht Gebrauch machten, eine Art Opt-out-Klausel in Irgendeiner Form zu nutzen (DE0606019I). Leider ist keine Differenzierung im Anwendungsbereich möglich.

Im Allgemeinen nur 31% (37%) aller Fälle in West-(Ost-Deutschland betroffen, einschließlich der in Abschnitt 2a4 behandelten Fälle. Einige Vereinbarungen mit mehreren Arbeitgebern in den letzten Jahren haben festgelegt, dass vereinbarte Pauschalzahlungen von der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens abhängig gemacht werden können. Dies gilt z. B. für Vereinbarungen in der chemischen Industrie in den Jahren 2005 und 2007 (volle Flexibilität der Pauschalzahlung, die in der Vergangenheit in der metallverarbeitenden Industrie im Jahr 2006 (Bereich: 0-620 €, reguläres Niveau: 310 €, DE0605039I) und 2007 (Verschiebung der Lohnerhöhung um vier Monate, DE0706019I) und in der Textil- und Bekleidungsherstellung 2006 (Palette : € 0-340, reguläre sernen: € 170). Variable Zahlungssysteme (VPS) sind im Bank- und Versicherungswesen stärker verbreitet als in anderen Sektoren, wie dem verarbeitenden Gewerbe. Unabhängig von dem betreffenden Sektor beziehen sich die Gewinnbeteiligungs-, Bonus- und Bewertungssysteme jedoch in der Regel nicht auf Vereinbarungen über mehrere Arbeitgeber, die andere Aspekte des Vergütungssystems regeln.