Muster vollmacht hauptversammlung

Die Hauptversammlung kann nicht einmal mit einer Mehrheit, die ausreicht, um die jeweilige Bestimmung zu ändern, eine satzungswidher gegen die Satzung verstoßende Entscheidung treffen. So kann z. B. eine Entscheidung, die dem Tätigkeitsbereich des Unternehmens zuwiderspricht, nicht getroffen werden. Solche Entscheidungen können nur getroffen werden, wenn alle Aktionäre sich darauf einig sind. In der Regel kann die Hauptversammlung keine Entscheidung treffen, die geeignet ist, einem Aktionär oder einer anderen Person einen ungerechtfertigten Vorteil auf Kosten der Gesellschaft oder eines anderen Aktionärs zu verschaffen. Die gleiche Regel gilt natürlich auch für den Verwaltungsrat, den Geschäftsführer und andere Vertreter des Unternehmens. Die Befugnis der Direktoren, Hauptversammlungen einzuberufen (sec302) Dies sagt lediglich, dass die Direktoren eines Unternehmens eine Hauptversammlung einberufen können. Seltsamerweise war dies keine Bestimmung des alten Gesetzes, sondern ist seit 1856 in Standardartikeln (Art. 25, Tabelle B, Joint Stock Companies Act 1856) aufgeführt. Die Satzung kann auch vorsehen, dass die Hauptversammlung in Angelegenheiten, die in die allgemeine Zuständigkeit des Verwaltungsrats oder des Geschäftsführers fallen, zu entscheiden ist. Dies bedeutet eine Einschränkung der entsprechenden Entscheidungsbefugnis eines anderen Gesellschaftsorgans – in der Regel der des Vorstands. Angelegenheiten, die zwingendes Recht als ausschließlich in die Zuständigkeit des Verwaltungsrats fallend qualifiziert sind, können der Hauptversammlung nicht übertragen werden.

Eine solche Angelegenheit ist z.B. die Ernennung des Geschäftsführers. Solche anderen möglichen Fragen auf der Tagesordnung einer Hauptversammlung können z.B. (nach dem Gesetz über GmbH) sein: Frühere Hauptversammlungen haben Leitlinien für die Vergütung und andere Beschäftigungsbedingungen für mitgliedergebende Mitglieder der Geschäftsleitung für den Zeitraum bis zur nächsten Hauptversammlung beschlossen. Kurz gesagt, diese Leitlinien bedeuten, dass neben dem festen Gehalt auch variable Vergütungen gezahlt werden können, die mit individuellen Zielen verbunden sind, die z. B. mit Ertrag, Umsatz, Cashflow und/oder Erreichung von Zielen im eigenen Verantwortungsbereich verbunden werden können. Die kurzfristige variable Vergütung wird im Laufe des Geschäftsjahres ausgezinst und nach Abschluss des Messzeitraums für die Erfüllung der Kriterien für die Zahlung variabler Vergütungen ausgezahlt und entschieden, inwieweit die Kriterien erfüllt sind. Die von der Hauptversammlung 2019 verabschiedeten Leitlinien wurden befolgt, und alle zuvor beschlossenen Vergütungen, die noch nicht ausgezahlt wurden, liegen im oben beschriebenen Rahmen. Ein Aktionär hat das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen, wenn er acht Werktage vor der Hauptversammlung als Aktionär im Aktionärsregister der Gesellschaft eingetragen ist und er die Teilnahme während des in der Mitteilung der Hauptversammlung angegebenen Zeitraums vorher bekannt gibt.